Der Pollux von Graupner wurde zum historischem Feuerwehrschiff umgebaut.

 

Als Basis dient der Graupner Pollux Baukasten, der kostengünstig im Fachhandel zu erwerben ist. Da mir die originalen Aufbauten so gar nicht gefielen, entschloß ich mich dazu ein anderes Schiff daraus zu bauen.

Die Aufbauten wurden auf der CNC Fräse gefräßt. Die Aufbauten, das Deck, der Handlauf, die Leitern und der Süllrand bestehen aus 1 mm und 0,75 mm Polystyrol. Verklebt wurden die Teile mit dem Revellkleber. Die Besonderheit an diesem kleinen Feuerwehrschiff ist, das man das komplette Deck mit samt den Aufbauten abnehmen kann, um an das Innere zu kommen. Was das Akkuwechseln doch sehr vereinfacht. Was auch noch ein Vorteil dieses Systems ist, das ich zb. noch einen Schlepperaufbau herstellen könnte und damit 2 Modelle für unterschiedliche Veranstaltungen hätte. Was auch noch kommen wird.

Als Antrieb ist die Originale 2 mm Welle mit Stevenrohr von Graupner verbaut, mit einem 25 mm Plastik Propeller. Als Motor dient ein Bühler 495 der dem Modell mehr als ausreichent Kraft gibt. Die Kupplung zwischen beiden Komponenten ist ein Gummischlauch von Robbe. Der auch dafür genutzt wird Radarmotoren an die Achse anzuschließen. Was bis jetzt noch keinerlei Probleme gemacht hat. Für dieses Modell reicht ein CTI Regler Thor 15 HC. Als Akku verwende ich einen Lipo Akku mit 1200 / 1500 mAh und 7,4 Volt. Da der Lipo ja relativ leicht ist, mußten vorne zum Bug hin noch ca. 80 g Blei gelegt werden, damit das Fahrbild passt.

Die Feuerlöschkanone wurde aus Messingrohren gebogen, dann verlötet und poliert. Anschließend wurde sie mit Klarlack lackiert damit sie schön glänzend bleibt. Unter der Feuerlöschkanone ist ein Miniservo untergebracht, was die Kanone um je 45 Grad in jede Richtung drehen läßt. Damit man auch Feuer bekämpfen kann wurde von VW eine Scheibenwischerpumpe verbaut, die so viel Schub erzeugt, das ich damit das Modell fahren lassen kann. Und über die Drehfunktion der Kanone sogar steuern läßt.

Der hintere Abschlepphaken wurde aus einem Messingblock herausgefeielt und durchbohrt. Damit er auf dem unterem Deck seinen Platz finden kann.

Die Bullaugen, Rettungsringe, Relingstüzten, Verbandskasten und Feuerlöschkasten sind Zukaufteile.

Die Holzteile, wie das Gitter unter der Feuerlöschkanone und die Sitzbank am Heck sind durch eine CAD Zeichnung entstanden. Dafür wurde als erstes eine Zeichnung im CAD Programm erstellt was später als Schablone zum zusammenkleben der Kiefernleisten dienen sollte. Die Kiefernleisten wurden dann laut der Schablone zusammengeklebt  und anschließend mit Bootslack gegen die Feuchtigkeit lackiert.

Der Mast am Bug wurde ebenfalls aus Messingrohr und Messingdraht gebaut. Die Lampenatrappen stammten aus der Restekiste.

Zum steuern habe ich nicht das originale Ruder aus dem Baukasten verwendet, sondern habe mir ein Ruder selber hergestellt. Und zwar eine steuerbare Kortdüse, dadurch läßt sich das Modell sehr gut steuern. Sogar wenn man rückwärts fahren möchte. Was mit dem originalen Ruder gar nicht möglich war.

Lackiert wurde das Modell mit den orig. Revellfarben, die mit Verdünnung so verdünnt wurden das ich sie mit der Airbrushpistole aufbringen konnte.

Der Bootsständer besteht aus 2 Holzplatte. Die untere Holzplatte ist auf jeder Seite so viel Breiter wie nachher die Plexiglasscheibe dick ist, als die obere. Die kleinere Holzplatte wurde dann auf die untere Platte geklebt, so das auf jeder Seite gleich viel Abstand zur Außenkante stehen bleibt. Die Grundplatte wurde dann mit einer Zierleiste umrandet, als Sichtschutz für die Plexiglasabdeckung, die dann in den vorhandenen Schlitz aufgesetzt wird. Die Plexiglasabdeckung wurde dann auf meiner eigenen CNC Fräse hergestellt. Anschließend wurde der Bootsständer mit Mahagoni Beize eingestrichen und fertig war der Bootsständer mit Haube.

Nach oben